Erste mit wegweisendem Spiel in Brake

Quelle: Henning Busch, NWZonline, 18.11.2021

 

Nur mit einem Dreier im Nachholspiel beim SV Brake wahrt der TuS Obenstrohe seine Chancen auf das Erreichen der Aufstiegsrunde. Los geht’s an diesem Donnerstag, 18. November, um 20 Uhr.

 

Die Ausgangslage ist ebenso klar wie anspruchsvoll: In seinen beiden noch ausstehenden Nachholspielen ist der TuS Obenstrohe im Kampf um die erhoffte Qualifikation für die Aufstiegsrunde der Fußball-Bezirksliga II zum Siegen verdammt. Schaffen die Friesen indes nicht mehr auf den letzten Drücker den Sprung unter die besten vier Mannschaften der Vorrunden-Staffel A, geht es für sie im neuen Jahr in den ungeliebten Playdowns um den Klassenerhalt. Zunächst müssen die Obenstroher im Vorrunden-Endspurt an diesem Donnerstag, 18. November, um 20 Uhr beim Tabellenfünften SV Brake ran. Am Sonntag, 21. November, folgt um 11 Uhr die abschließende Partie beim abgeschlagenen Schlusslicht ESV Wilhelmshaven.

 

Schon ein Remis in Brake wäre für die Elf von TuS-Coach Stephan Ehlers zu wenig. Zwar könnte Obenstrohe (16 Zähler) mit einem Dreier gegen den ESV nach Punkten noch mit dem aktuellen Tabellendritten TSV Abbehausen (20) gleichziehen, zum Überholen wäre aufgrund des schlechteren Torverhältnisses aber ein 15:0-Sieg vonnöten. Utopisch. „Wir sind schon länger davon ausgegangen, dass wir mindestens 21 Punkte brauchen, um es in die Aufstiegsrunde zu schaffen“, sagt Ehlers. Daher habe sich an der Ausgangslage durch das 1:1 am Freitag beim favorisierten Heidmühler FC nichts geändert: „Daraus können wir aber auf jeden Fall reichlich Selbstvertrauen mit ins Spiel gegen Brake transportieren. Das war eine starke Leistung – auch wenn von den Chancen her sogar ein Sieg möglich war.“

 

Als „mega wichtig“ stuft auch Brakes Coach Maik Stolzenberger das Siel gegen Obenstrohe ein. Zwar haben die Wesermärschler (16) noch drei Nachholspiele, aber nach zuvor acht ungeschlagenen Spielen in Folge zuletzt zwei Niederlagen kassiert: 2:4 beim SV Wilhelmshaven und 0:2 gegen Abbehausen. Daher benötigen auch sie noch Zählbares, um hinter dem SVW (30) und HFC (28) auf Rang drei oder vier zu klettern. „Brake spielt noch gegen Ofenerdiek und ESV Wilhelmshaven und muss gegen uns daher nicht alles auf eine Karte setzen“, weiß Ehlers. Auch wegen starker Offensivkräfte auf SVB-Seite wie Tasyer, Speer oder Kunst wolle er an der bewährten Taktik festhalten: „Wir stehen hinten zurzeit gut. Und dann gucken wir vorne mal, was uns Brake anbietet.“

 
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